Die Zeiten, in denen man mit harten Boards, Finnen und tiefen Molded am Wasserskilift nur Slalom, Wassertricks und Inverts machen konnte sind definitiv vorbei. Die Betreiber investieren nun in Obstacles, Features, Slider und Kicker, wodurch Wakeboarden interessanter geworden ist und zahlreiche neue Fans gewonnen hat.
 
Auch die Boardkonstruktion hat sich stark verändert. Gefragt sind Flex-Boards mit schnellen, haltbaren Laufflächen. Ein Hersteller hat diese „Grind Base“ genannt. Andere Firmen verwenden auch diese Bezeichnung, obwohl sie unterschiedliche Materialien einsetzen, welche verschiedene Gleiteigenschaften haben und sich unterschiedlich stark abnutzen. Dazu kommen auch noch enorme Unterschiede in den Stärken des verwendeten Materials.
 
Wenn man mit dem Wakeboard über Obstacles fährt, entsteht durch Reibung Wärme und gleichzeitig wird die Lauffläche abgenutzt. Ähnlich wie Autoreifen bei starkem Bremsen.

Der Grad der Abnutzung ist von zahlreichen Faktoren abhängig:
-    Qualität des Belages (Material-Art, Verarbeitungs-Art, Stärke usw.)
-    Intensität (ein Wakeboarder, der jeden zweiten Tag fahren geht und viele Obstacles nutzt, beansprucht die Lauffläche deutlich stärker als ein Sportler der 3x pro Monat zum Fahren kommt.)
-    Fahrweise (bei den 2 – 3 immer gleichen Tricks, nutzt sich der Belag nur an einer Stelle ab. Bei abwechslungsreicher Fahrweise nutzt sich die Lauffläche gleichmässig ab)
-    Bindungswechsel (ohne Wechsel von Regular auf Goofy nutzt sich der Belag auch nur an einer Stelle ab, genauso wie Vorder- und Hinterreifen eines Autos)
-    Gewicht (bei schweren Fahrern nutzen sich die Beläge durch mehr Druck schneller ab, als bei leichten.)
-    Qualität von Obstacles (nicht geeignetes raues Material, trockene Oberfläche, Platten die sich lösen, scharfe Kanten, Schrauben die überstehen uvm. beschädigen stark die Beläge)
-    Natur (Sand, Steine, Enten-Kot usw. verursachen kleine und große Kratzer)
 
Damit diese Abnutzung möglichst gering ist, verwenden wir einen harten und dickeren Belag aus gesintertem Polyethylen.
 
Wir kommen aus dem Snowboardbereich und wissen, wie stark die Beläge durch Obstacles beansprucht werden. Während der großen Testtour mit mehr als 70 Tagen und durch unsere Teamfahrer testen wir ständig die Abnutzung der Laufflächen. Kratzer und tiefere Beschädigungen in unseren Belägen können mit Reparatur-Stäbchen wie bei Ski und Snowboards ausgebessert werden. Als Test haben wir sogar mit enormem Zeit- und Arbeitsaufwand bei einem Wakeboard den alten Belag abgezogen und einen neuen aufgepresst.
 
Zahlreiche Anlagen verwenden wegen der robusten Beläge unsere Wakeboards für den Verleih. Kunden und Händler sind mit unserer Qualität sehr zufrieden und empfehlen goodboards weiter. Trotzdem ist und bleibt ein Wakeboard ein Gebrauchsgegenstand und die Laufläche ist ein Verschleißteil, wie die Reifen bei einem Auto.